Ladedruck

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So, gestern habe ich, knapp 2000km, das erste mal gesehen dass die Nadel auf 1,5bar geht.
Vielleicht habe ich nun einfach gelernt dass man den Motor mal höher drehen muss.

Ich habe da irgendwie einVerständnissproblem.
Ich dachte eigentlich wenn das Drehmoment am höchsten ist, also schon vor 4000 Umdrehungen, dann sollte auch der höchste Ladedruck anliegen weil mit höchstem Drehmoment der Motor bzw. das Fahrzeug auch am meisten beschleunigt..
Was bringen mir 1,6 bar bei über 6000 Umdrehungen, da muss ich doch eh schalten und dann fällt er wieder.
Warum keine 1,6bar bei 4000 Umdrehungen, und dafür konstant bis oben hin.
Geht sowas nicht ?
 
NitrousNorbert schrieb:
So, gestern habe ich, knapp 2000km, das erste mal gesehen dass die Nadel auf 1,5bar geht.
Vielleicht habe ich nun einfach gelernt dass man den Motor mal höher drehen muss.

Ich habe da irgendwie einVerständnissproblem.
Ich dachte eigentlich wenn das Drehmoment am höchsten ist, also schon vor 4000 Umdrehungen, dann sollte auch der höchste Ladedruck anliegen weil mit höchstem Drehmoment der Motor bzw. das Fahrzeug auch am meisten beschleunigt..
Was bringen mir 1,6 bar bei über 6000 Umdrehungen, da muss ich doch eh schalten und dann fällt er wieder.
Warum keine 1,6bar bei 4000 Umdrehungen, und dafür konstant bis oben hin.
Geht sowas nicht ?
erstmal hgw.. schon komisch, ich wäre (nach einigen anderen Beiträgen) langsam auch eher der Meinung gewesen die "Max-Ladedruck-nach-XX-km-Theorie" wäre ein hoax, aber egal...

Das mit dem Drehmoment (in Verbindung mit dem max. Ladedruck) leuchtet mir auch nur bedingt ein.
Der reine Umstand jedoch, dass der Ladedruck erst spät hochgeht, hätte bspw. den Vorteil dass die maximale Leistung erst eintritt wenn man die Kiste richtig fordert (also hochdrehen) und man ansonsten zwangsläufig etwas Material-schonender unterwegs wäre, ohne sonderliche Nachteile. Denn ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen hat sicher einen größeren Materialverschleiß bzw. eine größere Belastung auf den gesamten Antriebsstrang zur Folge.
Aber ob das genau deswegen so ist und somit gewollt - keine Ahnung...
 
Drehmoment und PS hängen letztlich zusammen - die Näherungs-Gleichung lautet ....... PS = NM * pi * rpm/30000

in der Gleichung steckt letztlich drinnen: will ich viel PS haben muss ich möglichst viel Drehmoment in hohe Drehzahlen mitnehmen oder sehr viel Drehmoment in niedrigen Drehzahlen haben. Wenn ein Motor Bauartbedingt kein Drehzahlmonster ist (wie zB der 5-Zylinder beim Mk2) kann ich hohe Leistung nur durch enormes Drehmoment erreichen.

will ich bei 5000 rpm 500 PS anliegen haben brauche ich fast 1000 NM

will ich die 500 PS bei 8000 rpm haben tue ich mir wesentlich leichter - da brauche ich nur mehr etwa 600 NM

deswegen drehen die Motoren der Supersportwägen auch eher hoch, sonst kommt man kaum auf die Leistung ... die Gleichung ist eine Näherung, wenn man Werte einsetzt und etwas ungenaue Ergebnisse kommen nicht die Nerven verlieren .... :prost:
 
Ja, aber der Faktor Ladedruck fehlt in Deiner Erklärung, darum gehts ja.

Habe ich bei maximalem Ladedruck das maximale Drehmoment, oder die maximale Leistungsabgabe welche aufgrund der höheren Drehzahl auch bei kleinerem Drehmoment als das maximale sein kann ?
 
Ich nehm mal das von Crio gepostete Leistungsdiagramm.
Da kannst du die Auswirkungen bzw. Zusammenhänge des Ladedrucks auf das Drehmoment sehen.

Im Bereich von 2250 u/min bis 4500 u/min ist das Drehmoment relativ konstant, ab 4500 u/min fällt es wieder ab. Damit dieser Leistungsabfall nicht so stark ausfällt und die 350 PS (halbwegs) erreicht werden, wird mit steigender Drehzahl mehr Ladedruck freigegeben.

Die Ford-Software ist halt so programmiert, dass das Drehmoment einen gewissen Wert nicht überschreitet.

Ohne diese Ladedruckregelung dürfte der Drehmomentverlauf diesem Diagramm ähnlicher sein.
Will sagen das größte Drehmoment hätte der Motor bei der Drehzahl, bei der Lader genug Abgase bekommt um volle Leistung zu bringen.
Ohne Ladedruckbegrenzung dürften die 1,5-1,6 bar wohl schon irgendwo ab 2500-3000 anliegen und dort wäre auch das größte Drehmoment.

Ich denke die Ford-Programmierung dient auch dem Bauteileschutz. Es wurd ja auch schon gesagt das eine Begrenzung im 1. (und vielleicht noch im 2., weiß ich nicht mehr) Gang vorhanden ist.
 
Ich mach glaub eine 2te planking plate hin... Ich krieg die temperatur vom öl beim normalen fahren nicht über 80 grad und die leistung ist deutlich weniger bei dieser temperatur. Bin jetzt grad nen pass hoch und die nadel springt im overboost auf 1.8 bar (3. gang (1.+2. gang max. 1.4bar ) kaum im tal sinkt die temperatur und dann geht nix mehr max 1.4 bar. ist keine einbildung bei 1.8 bar faucht das teil übelst und geht wie pressluft. Liegt das abkühlen wirklich an dem zu grossen llk oder warum wird der motor so schnell wieder kalt?
 
Was hat denn der LLK mit der Öltemperatur zu tun? :confusednew:
 
Ich gehe mal davon aus das der motor zu kalt läuft, die kühlwassertemperatur beträgt jedoch immer 90grad also muss die platte (llk) ja etwas damit zu tun haben was die öltemperatur beeinflusst oder sehe ich das falsch? Das einzige was ich mir sonst vorstellen könnte ist das der thermostat vom kühlkreislauf zu früh öffnet und das ganze zu kalt wird aber dann wäre die ganze geschichte mit der platte eh fürn arsch.
 
Die Anzeige für die Kühlwassertemeperatur ist so programmiert um genau 90grad anzuzeigen.
Das machen viele Hersteller so.
 
whoaaaa schrieb:
Die Anzeige für die Kühlwassertemeperatur ist so programmiert um genau 90grad anzuzeigen.
Das machen viele Hersteller so.

Dafür gibt´s den ScanGauge, der zeigt die "echte" Wassertemperatur an.
 
Spielt ja auch keine rolle mit der wassertemp. Die läuft einfach zu viel durch den motor und kühlt viel zu stark. Braucht auch ne ewigkeit bis nur schon die 75 grenze öltemp. Erreicht wird...
 
Habe das mit der blanking-plate auch schon durchprobiert. Einmal ohne, einmal mit, immer dieselbe Strecke. Habe aber bei mir keinen zeitlichen Unterschied bei Erreichen der Öltemperatur festgestellt.
 
Der Ladeluftkühler kühlt die Ansaugluft nich das Öl... Den könnt ihr komplett zuflastern, das wird an eurer öltemperatur nichts ändern.
 
Und wie verhaltet sich die öltemp. Anzeige bei konstanter fahrweise (stadt)? Ich kann den motor den ganzen tag laufen lassen und erreiche dabei keine 90 grad ausser wenn geprügelt wird.
 
ThunderstormV2 schrieb:
Und wie verhaltet sich die öltemp. Anzeige bei konstanter fahrweise (stadt)? Ich kann den motor den ganzen tag laufen lassen und erreiche dabei keine 90 grad ausser wenn geprügelt wird.


Ich weiß, ist nen blödes Beispiel xD
Aber du weißt wie Urmenschen feuer gemacht haben, mit Stock?
Wenn du den nur langsam drehst, ist die Reibung zu gering ensteht auch keine Temperatur um das Feuer zu entzünden.
:ugly:

Wenn du nun durch die Stadt schleichst, wird das Öl eine Gewisse Temperatur erreichen und diese in etwa halten.
Mehr Temperatur kommt erst wenn der Motor auch mehr arbeiten muss.
 
Ok dann kann ich ja mal den kühler abklemmen mal sehen wie lange das dauert bis das öl kocht... Und wenn das nichts nützt pflastere ich den llk gleich auch zu :pfeif:
 
Irgendwie ist das Verhalten ganz normal, wenig Last, niedrige Öltemperatur.
Ich verstehe nun irgendwie das Problem nicht.
 
da die Öltemperatur sowieso nur errechnet ist wie auch beim MK3 ST, brauch man nicht viel Wert auf diese Anzeige legen, aber dann bringt es ja doch was an der Kühlung zu machen, denn dann sinkt die Öltemperatur weil es ja die Motortemperatur als Berechnungsgrundlage nimmt :D
 
einen zu kalten Motor gibt es nicht, im Sommer schon mal gar nicht

selbst ein Turbomotor hat kalt mehr Leistung als warm gefahren, nur tut dem Motor das keiner an der ihn länger haben will

vergiss die Theorie bzgl. zu kalten Motor, das ist eine Sackgasse .... :prost: :prost: :prost:
 
Abgesehen davon das es keine wirkliche "75° Grenze" gibt, ist der RS wirklich extrem schnell warm. Wenn das "ewig" sein soll, dann weiß ich auch nicht.
Bei mir sind das früh vielleicht 3-4 km bis der erste Ausschlag da ist, danach gib ihm, wenn man will.
 

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