Die Zukunft der Verbrenner / E-Autos

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RSKiKo

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Hab‘s schon öfter geschrieben, gerne wieder. Die Politik weiß, dass ein vollständiger Ersatz von Verbrennern durch E-Autos nicht möglich ist. Vielmehr ist das Ziel, die Individualmobilität zu killen. Und niemand braucht glauben, nach 2035 noch mit den alten Verbrennern weiterfahren zu können. Die werden schlicht und einfach nicht mehr zugelassen und/ oder Fahrverbote werden das übrige tun….es sei denn, es gelingt bis dahin, diese EU-Autokraten durch pragmatischere Exemplare zu ersetzen…
Soweit wird es nicht kommen. Es gibt schon Autohersteller die am verbrennen arbeiten in dem das Auto mit Wasserstoff fahren wird. Das wird die Zukunft sein. Es gibt dafür einen patenten der nicht freigegeben wird!
 

Bondra

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Was Ford gerade in Europa betreibt ist Selbstmord - sorry aber anders kann ich es nicht bezeichnen. Der Fiesta und der Focus waren nicht umsonst lange Zeit die Bestseller bei Ford und haben Ford praktisch gerettet Ende der 90er.
Der Focus und der Fiesta waren auch deshalb so beliebt, weil es KFZ made in germany waren und das bei guter Qualität zu einen fairen Preis.
In unserer Familie fahren mind. sieben Leute seit Jahren Ford. Keiner davon wird sich jetzt in den nächsten Jahren wieder einen Ford holen. Nicht nur weil es keinen vernünftigen Verbrenner mehr gibt - auch bei den BEV gibt es kein gutes Modell. Bevor ich einen mittlemäßigen BEV aus Rumänien kaufe, kann ich mir auch einen guten aus Korea holen.

Aktuell habe ich noch meinen MK3 RS und ich wollte ihn demnächst eigentlich gegen einen Mustang Mach1 tauschen.
Aber warum sollte ich einen Verbrenner von einem Konzern kaufen, der in naher Zukunft keine Verbrenner mehr anbieten wird?
Vermutlich wird es dann eben ein BMW M2 oder ein Supra mit Handschalter, wenn er nach Europa kommt.
Toyota und BMW machen es meiner Meinung nach genau richtig und fahren mehrgleisig.

Die Zukunft wird eine Mischung aus BEV und Verbrenner, die mit snythetischen Kraftstoff fahren. Je nach Anforderung der Halter.

Ich denke Ford und auch Mercedes werden mit ihren aktuellen Kurs bald massive Probleme bekommen und in Europa vor die Hunde gehen...
 

boerniRS

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Aktuell habe ich noch meinen MK3 RS und ich wollte ihn demnächst eigentlich gegen einen Mustang Mach1 tauschen.
Aber warum sollte ich einen Verbrenner von einem Konzern kaufen, der in naher Zukunft keine Verbrenner mehr anbieten wird?
Einen Mustang kannst du dir ruhig zulegen ... der bleibt lt roadmap noch längere Zeit ein Verbrenner ... Ford wird auch "nur" in Europa "Verbrennerfrei" (wenn es überhaupt dazu kommt, mal abwarten, ist vieles auch Marketing) - für Amerika, Asien und Afrika wird es natürlich weiterhin Verbrenner geben (und in Wahrheit wohl auch bei uns...)
 

Bondra

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Einen Mustang kannst du dir ruhig zulegen ... der bleibt lt roadmap noch längere Zeit ein Verbrenner ... Ford wird auch "nur" in Europa "Verbrennerfrei" (wenn es überhaupt dazu kommt, mal abwarten, ist vieles auch Marketing) - für Amerika, Asien und Afrika wird es natürlich weiterhin Verbrenner geben (und in Wahrheit wohl auch bei uns...)

Ja, aber ich unterstütze doch dann keinen Konzern, der in Europa nur noch auf Elektro setzt und kaufe ein in Amerika gebautes Verbrenner Fahrzeug.
Und ja, ich denke Ford macht wirklich ernst und will in Europa komplett vom Verbrenner weg und zwar bald. Wenn Ford halbwegs vernünftig wäre, dann würden die einfach den Focus und Fiesta weiter in Asien oder Afrika bauen und auch ein paar nach Europa importieren aber das ist ja überhaupt nicht geplant.
 

ST166

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Naja, der Ka an sich war ja nie wirklich beliebt, warum sollte es dann der Ka+ sein.
Auch wenn es für mich eher ein hässlicherer Fiesta ist. Da kann man es ja noch nachvollziehen, das dieser wieder eingestellt wird.

Die Qualität aus Indien wird vermutlich auch nicht auf dem deutschen Standard gewesen sein, oder?

Ich sehe es auch sehr negativ, das Ford den Fiesta und Focus (aber auch die anderen) rausschmeißen auf Grund einer aktuell rumgehen total verrückten und gefährlichen Ideologie.
Damit tun sie sich garantiert keinen gefallen. Aber gut, lernen durch Schmerz, wie aktuell beim normalen Bürger auch.
Viele wollten es ja offensichtlich genau so, was wir jetzt haben und noch bekommen werden.
Oder konnten sie vielleicht doch nicht so weit denken 😏😌
 

boerniRS

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wieder ein schöner Begriff - netzdienliches Lademanagement ....

selbstverständlich wird nicht genügend Strom vorhanden sein und die Netzinfrastruktur ist für so hohe Dauerlasten nicht geeignet, es kann also unmöglich jeder seine Batterie laden, v.a. nicht wann er es möchte und wahrscheinlich ja auch braucht ....

 

boerniRS

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... viel zu wenige Ladesäulen in Deutschland (und Österreich übrigens ebenso) ... der Ausbau kann hier auf Jahrzehnte hin nicht mit der geförderten (gepushten) Nachfrage mithalten ... aber soll mal jemand nach Süditalien oder Griechenland schauen (mit Batterieauto besser nicht fahren ....)

 

ST166

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Hier spricht man mal das wahre Ziel(bzw. eines davon) von dem Klimawahn an.
Natürlich in der bekannten Salamitaktik, damit der dumme Bürger sich schon mal langsam dran gewöhnt und drauf eingestellt, damit es ja kein großen Wiederstand gibt.

Interessant wäre jetzt noch zu wissen, von wem dieses Institut finanziert wird. Ich würde aber wetten, das Steuergelder ganz weit oben in der Liste stehen.

Trendforscher: „Es muss weniger Autos in Privatbesitz geben“ - WELT

WEF 2030 - du wirst nichts besitzen und glücklich sein....
 
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boerniRS

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Ja - das ist ein weniger beleuchteter Teil der ganzen Geschichte ... ich sehe, dass Jüngere diesen Szenarien weniger abgeneigt sind ...

" ... ein Robo-Auto, einen zu Hause abhole und zu einem Drehkreuz bringe. Von dort aus würde man in einen idealerweise autonom fahrenden Bus einsteigen und seine Reise fortsetzen ...."

Für mich der absolute Horror, ich mag es nicht "Beifahrer / Mitfahrer" zu sein, öffentlichen Verkehr mag ich prinzipiell nicht, autonom noch weniger ... ich bin aber auch ein Auslaufmodell ....

Ich bin noch aus jener Generation, wo ein Auto das Symbol der Selbständigkeit / Unabhängigkeit war ... ich allein entscheide wann ich wohin und wie fahre, ich will nicht an einer Haltestelle warten, will meinen Tagesablauf nicht an Abfahrtszeiten ausrichten, will nicht auf engem Raum mit Leuten sitzen, der eine furzt (ich ja vlt. auch), der andere hustet, die eine zu viel Parfum, die andere redet hysterisch am Telefon ... Katastrophe

Batterie-Autos sind die Brückentechnologie ... Brücke zum autonomen "transportiert-werden" ... bis es so weit ist bin ich zum Glück in einem Alter, wo ich froh bin, dass mich sabbernden alten Sack jemand (irgendetwas) irgendwohin transportiert ...

Bis dahin - 3 Autos mit gesamt 1000 PS unter meinem Carport - ich muss bereits im Himmel sein ... :D:D
 

ST166

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Dass die jüngeren das (noch) nicht so kritisch sehen, ist ja an sich verständlich (Lebenserfahrung und so).
Aber sie kommen ja auch gerade erst von einer Meinungsmachenden Einrichtung, oder befinden sich noch in einer dieser
(früher mal Schule und Uni genannt) und bekommen da so einiges eingetrichtert, was dem woken Zeitgeist dient.

Sie sind ja oft schon damit "überfordert" zu wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind,
weil sie da genauso Gehirngewaschen wurden und werden, wie auch beim Thema Klima.
Da müssten dann eigentlich die Eltern gegensteuern, aber selbst da verfängt das ganze ja sehr oft.

Wobei es zumindest beim Thema Auto noch nicht ganz so schlecht auszusehen scheint bei der Generation Z.
Umfrage: So beliebt ist das Auto bei der Generation Z

Wobei man da mal zahlen von vor 10 und 20 Jahren zum Vergleich bräuchte, aber da konnte ich auf die schnelle nichts finden.

Vielleicht ist es aber auch nur die gelebte Doppelmoral, wie bei den Vielfliegern der Grünen (Wähler und Politiker) üblich.


ps: Schweiz erwägt Fahrverbote für E-Autos
Da kann ich mir ein bisschen Schadenfreude nicht verkneifen 🤭
Auch wenn es nur ein lauwarmes Fahrverbot wäre.
 
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